Stationäre Jugendhilfe

| seit 1983

Erlebnispädagogik

Erlebnispädagogik ist ein handlungsorientiertes Erziehungs- und Bildungskonzept. Physisch, psychisch und sozial herausfordernde, nicht alltägliche, erlebnisintensive Aktivitäten dienen als Medium zur Förderung ganzheitlicher Lern- und Entwicklungsprozesse. Ziel ist es, Menschen in ihrer Persönlichkeitsentfaltung zu unterstützen und zur verantwortlichen Mitwirkung in der Gesellschaft zu ermutigen“ (Paffrath)

Da die Jugendhilfeeinrichtung seit vielen Jahren erlebnispädagogische Methoden in die Arbeit integriert, wurden nach und nach mehrere Möglichkeiten hierfür geschaffen.

Dazu gehören:

 

· Eine neun Meter hohe Kletterwand ·
· ein Niedrigklettergarten mit zwei Baumhäusern ·
· Klettersteig- und Baumklettermaterialien ·
· drei Kanadier, drei Kajaks ·
· GPS-Ausrüstung zum Geocaching ·
· in den Ferien steht ein Fachwerkhaus in der Böhmischen Schweiz (Tschechien) zur Verfügung ·

 

Schwerpunkte und Zielsetzungen bei erlebnispädagogischen Aktionen:

 · Anerkennung und Wertschätzung ·
· Beziehungsangebote ·
· Erlebnisse/Abenteuer erfahren ·
· bewusste Grenzerfahrungen ·
· psychische und physische Sicherheit ·
· Lernerfahrungen ·
· kleinschrittiges Tempo ·

· soziale Aspekte in Gruppenerlebnissen ·
· Sinneserfahrungen und Körperwahrnehmungen, motorische Entwicklung ·
· Persönlichkeitsentwicklung und die individuellen Förderung von Fähigkeiten ·
· Alternative zum Bildungssystem – Erfolge ermöglichen ·
· verantwortungsvoller und wertschätzender Umgang mit Materialien ·
· Wertschätzung und Anerkennung, Ressourcenorientierung ·
· positives Betätigungsfeld für die Kinder und Jugendlichen ·
· Erleben von Anerkennung und Erfolgen ·
· Schaffung von Erfolgserlebnissen ·
· Gefühle und Empfindungen der TeilnehmerInnen klären und diese reflektieren ·